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Aus der Ftaner Mühlgeschichte kennen wir wenige Einzelheiten. Verschiedene Namen, die eindeutig auf den Ursprung der Mühlen zurückgehen, finden wir in unserer Umgebung. Im Jahre 1715 gab es 8 Mühlen und einige Stampfen. Hundert Jahre später spricht man nur mehr von 5 Mühlen, einigen Stampfmühlen sowie Gerstengraupen. Im 20. Jahrhundert ist noch die Rede von zwei Mühlen. Eine gehörte der Familie Plouda, die andere den Florineths. Dieses letzte Geschlecht ist eng verbunden mit der heutigen noch funktionstüchtigen Mühle. Frau Cilgia Florineth, die heute den Betrieb der Mühle führt, ist die Tochter des letzten Müllers in Ftan. Die letzte Ftanermühle konnte 1972 dank dem Schweizer Heimatschutz (SHS) vor dem Verfall gerettet werden. Im Gebäude befinden sich zwei Mühlen in Originalzustand. Der Antrieb der Läufersteine erfolgt über die Wasserschaufeln und die Holzwellen zu den mächtigen Zahnrädern. Die Bauzeit des älteren Mahlwerkes liegt ca. 400 Jahre zurück. Sie war bis vor einigen Jahren in Betrieb. Im nächsten Jahr ist eine grössere Revision geplant. Danach wird sie wieder in Betrieb genommen.
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